Darf ich vorstellen? Namira McLeod. Ich wurde 1966 im ehemaligen Westteil von Berlin geboren und bin dort lange Zeit aufgewachsen, bis es mich über Köln und Schaumburg in die ostwestfälische Stadt Minden verschlug.

Über 15 Jahre berufliche Erfahrung als selbstständige Schreibkraft und Journalistin (März 2003 bis März 2019 digitale Dienste für Anwälte und Unternehmen, davon ein Jahr als Content-Texterin, seit Oktober 2013 als Online-Redakteurin, in 2014 als freie Mitarbeiterin einer lokalen Zeitung, von Oktober 2013 bis März 2019 als Freie Journalistin, seit Januar 2018 als freie Mitarbeiterin eines lokalen Magazins, seit April 2019 als Selbstständige im Dienstleistungsgewerbe) sowie im Vorhinein 17 Jahre Erfahrung aus der freien Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst haben mich dahin gebracht, wo ich heute stehe.

Das war die Kurzversion. Bekannt und begehrt bin ich jedoch für lange ausführliche Berichte und Geschichten – genau wie für meine Fotografien mit dem besonderen Blick, meine Unterstützung bei WordPress-Problemen, meinen Ideenreichtum und meine Lösungswege. Sie haben etwas mehr Zeit mitgebracht? Wunderbar. Dann präsentiere ich Ihnen gern die lange Version meiner beruflichen Laufbahn.

Machen Sie es sich bequem …

Zuerst einmal: Namira McLeod ist mein offizieller Künstlername (steht sogar im Ausweis). Ansonsten ist alles echt an mir – auch meine nachfolgend beschriebene berufliche Lebensgeschichte. Los geht’s:

Seit ich ganze Sätze schreiben konnte, habe ich alles fixiert, was mich gerade bewegte. In der Familie wurde ich damals zum Grußkartenschreiben verdonnert. Bis eines Tages ein alter Schulkamerad meinte, dass er sich nach rund 20 Jahren immer noch an meinen Aufsatz zum Thema rote Lackschuhe erinnere. Das war ca. im Jahr 2000 und ich erahnte ansatzweise, was meine Berufung sei. Doch vorher und noch Jahre danach ging mein Leben andere Wege:

Nach meinem Realschulabschluss besuchte ich zunächst eine Handelsschule und kaufmännische Berufsfachschule, bevor ich mich in die freie Wirtschaft (Verkauf, Lager, EDV, Büro) und anschließend in die Verwaltung einer bekannten Behörde stürzte. Dann wurde ich schwanger und bekam 1986 mein einziges Kind: eine wunderschöne Tochter (die mittlerweile selbst Mutter ist und ich damit erstmals stolze Oma). Nach der Wende änderte sich die Arbeitsmarktsituation und ich absolvierte eine Umschulung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Im Anschluss arbeitete ich in einer Berliner Kanzlei.

Aber meine Fühler waren schon Richtung Köln ausgestreckt. Dort gründete ich 2003 mein „Schreibbüro inter@ktiv“ mit digitalen Diensten für Juristen und Unternehmer aller Branchen (ehem. schreibbuero-web.eu) vom Homeoffice aus – zur damaligen Zeit eine echte Innovation, die schnell auf fruchtbaren Boden traf in der Medien-Metropole. Viele meiner Stammkunden aus ganz Deutschland waren mir sogar bis zum bitteren Ende treu. Bitter deswegen, weil ich seit 2014 erfahren musste, wie schwer es einem gemacht wird, selbstständig zu bleiben. Und die „digitale Revolution“ war ausgebrochen, plötzlich sprossen Start-ups wie Pilze aus dem Boden. Daher verkaufte ich auch meinen damaligen Blog rockdeinenpc.de (2007-2013), dessen Name eh schon von einem bekannten Nahrungsmittelkonzern abgekupfert wurde.

Also bin ich nach Bückeburg umgezogen (kannte ich von Mittelalterfesten, wo mein Künstlername entstand). Jedoch war die fürstliche Kleinstadt noch hinter’m Mond, was digitale Diktiertechnik angeht. Aber hier entdeckte ich meine Leidenschaft zum kreativen Texten und zur digitalen Fotografie. „Kombiniere, Watson!“, dachte ich mir als Frau, die ohne Krimi nicht ins Bett geht, und veröffentlichte Erlebnisberichte auf schaumburg-hautnah.de. Die kamen so gut bei der Redaktion an, dass sie fast alle im Schaumburger Wochenblatt (unter meinem Mädchennamen) abgedruckt wurden. Beim ersten Treffen der Leserreporter, organisiert von einer damaligen Redakteurin, lernte ich zudem, worauf es beim redaktionellen Schreiben ankommt. Nachdem aber ein Leserreporter eines meiner Exklusivbilder ohne mein Einverständnis in seinem Artikel verwendete, wechselte ich 2012 zu MyHeimat.de und veröffentlichte dort ein Jahr lang meine Erlebnisberichte.

Unterdessen nahm ich an einem Website Business Award teil, worüber mich der damalige Blog-Betreiber von Trend-Meinung.de entdeckte und mich prompt darauf ansprach, ob ich ihn nicht bei seiner Arbeit unterstützen könne. So verdiente ich das erste Mal Geld mit eigenem Content. Daraufhin kontaktierte mich ein Webseitenbetreiber, dem ich individuelle Texte lieferte.

Da geht noch mehr, dachte ich mir. Also zog ich Ende 2013 nach Minden (Westfalen) mit der festen Absicht, Journalistin zu werden. Als meine erste Bewerbung beim Minden Kurier aber fehlschlug (obwohl sich der Chefredakteur auch Mitte 2018 noch gut an mich erinnern konnte und mir ein „Kompliment für meine Beharrlichkeit und Arbeitsergebnisse“ machte), gründete ich mein eigenes Online-Magazin OctoberNews.de, das anfangs rein als Referenz für meine Arbeit dienen sollte. Das klappte auch, ich durfte 2014 sechs Monate lang als freie Mitarbeiterin für das Mindener Tageblatt tätig sein. Ein „dämlicher“ Zufall, ein Versprecher und ein Veranstaltungsbericht im lockeren Schreibstil reichten aber aus, um das Arbeitsverhältnis zu beenden. Nach dem unschönen Abgang warf ich allerdings nicht das Handtuch, verkaufte zwischendurch noch Bilder an den Minden Kurier (der sich Ende 2018 auflöste – hätte er mich damals mal eingestellt …) und erzielte mit meinen „OctoberNews“ einige Durchbrüche, schließlich hatte ich eine Menge dazugelernt. Nur kann man damit allein nicht genug Geld zum Leben verdienen.

Um die finanzielle Durststrecke zu überwinden, erfand ich mein Schreibbüro neu (ehem. „WFS inter@ktiv“), erstellte eine modernere Website und bot darüber auch erfolgreich Responsive Webdesign mit WordPress an. Parallel dazu besuchte ich diverse Veranstaltungen der IHK und der Landesanstalt für Medien (lfm) in Köln und Bielefeld, um mich im Journalismus-Bereich weiterzubilden. Und siehe da: Es ergab sich eine Kooperation mit dem Petershäger Anzeiger, dessen Inhaber mich nach einem lfm-Kurs angeworben hatte. Seit Januar 2018 darf ich für ihn als Journalistin unterwegs sein. Und im Juni 2018 habe ich mich als Mitglied dem Deutschen Journalisten-Verein (DJV) angeschlossen.

Zwischenzeitlich entschloss ich mich dazu, meinen Schreib- und Webservice Ende Mai 2018 aufzugeben, weil ich mich 100-prozentig als Freelancer auf meine journalistische Arbeit konzentrieren wollte. Doch die Freiberuflichkeit brachte mir keinerlei finanziellen Vorteil, im Gegenteil. So entschied ich mich dazu, ab April 2019 wieder ein Gewerbe anzumelden, über das ich Dienstleistungen anbieten kann, die unter anderem meiner eingangs genannten Berufung entsprechen:

  • Journalistische Texte schreiben,

  • vorhandene, z.B. redaktionelle Texte optimieren und korrigieren,

  • Fotografien für die Presse und Unternehmen liefern sowie

  • Hilfestellung bei WordPress-Problemen leisten.

Kontaktieren Sie mich!

Alle meine beruflichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse können nun Ihnen zugutekommen.
Ich freue mich auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen.


Quelle Foto (erworben in 2008): „Subscription Monthly“ von nastazia/Fotolia.com, Änderung Gestaltung: Namira McLeod