htaccess, CHMOD, SSH nur „Bahnhof“?

Wenn von CHMOD, TLS, SSH, secret key in der wp-config.php oder Codes in der .htaccess die Rede ist, verstehst du nur „lost“ oder wie man früher zu sagen pflegte, wenn man nicht wusste, um was es geht: verstehst du nur „Bahnhof“? 🤔

Dann kann ich dir weiterhelfen.

Hier dreht sich alles um Sicherheit

Genauer gesagt dreht sich auf dieser Website ab sofort alles um Cybersicherheit für Internetauftritte, die mit dem Content Management System (CMS) WordPress.org umgesetzt werden (im Folgenden einfach „WordPress“ genannt).

Mit WordPress kann man Websites (Webseiten, Internetseiten) erstellen wie solche, auf der du gerade diesen Text liest oder durch das Menü navigierst.

Da es sich bei WordPress.org (im Gegensatz zu WordPress.com) um ein quelloffenes, jederzeit kostenloses CMS handelt, kann die mit WordPress erstellte Website mit beliebig vielen Funktionen (Plugins) erweitert werden und das Layout (Design) so gestaltet werden, wie man mag – entweder mit „Themes“ (WordPress-Vorlagen), mit sogenannten Website-Buildern (wie z.B. Elementor oder Canva) oder neuerdings mit KI.

Doch genau da liegt der Haken:

Und jetzt komme ich zu dem „Bahnhof“ (dt. Redensart).🤓

Schnell-Installation und gut ist?

Wovor ich immer wieder warne: Bitte nicht auf Werbe-Floskeln wie „dein Internetauftritt in 10 Minuten“, „mit einem Klick zur fertigen WordPress-Website“ oder „schnell zur professionellen (WordPress-) Website mit KIhereinfallen.

Wer eine Website mit WordPress umsetzen möchte, muss viele Dinge beachten:

Da müssen Dateiberechtigungen (CHMOD) vergeben, die Datenbanktabellen (über die wp-config.php) verschlüsselt, sichere Profil- und Zugangsdaten auf allen Ebenen vergeben, ein sicherer Zugang zur Website (über TLS-für-HTTPS-Zertifikat, SSH/SFTP) gewährleistet, jede Menge Sicherheitscodes (in die .htaccess-Datei bei Apache-Webservern) eingefügt werden und vieles mehr, um das Grundgerüst der Internetseite sowie die Inhalte (Texte, Bilder, Videos etc.) so gut wie möglich vor der Einschleusung von Schadcode zu schützen.

Wer Kunden- oder Nutzerdaten (Namen, IP-, E-Mail-Adressen, Nachrichten usw.) in WordPress speichert, muss zudem zahlreiche Datenschutz-Vorgaben einhalten, was unter anderem heißt, dass man auch diese vor fremden Zugriffen schützen muss.

Das ist weder in 5, 10 oder 15 Minuten noch an einem Tag getan, sondern erfordert eine umfangreiche Konfiguration des Accounts beim Webhosting-Provider, des WordPress-Verzeichnisses, der WordPress-Datenbank sowie die Installation und Einrichtung vertrauenswürdiger Sicherheits-Plugins.

Und wer seine Website noch flexibler und sicherer machen möchte, richtet (nachdem man sich für ein Design entschieden hat) ein sogenanntes Child-Theme ein. Denn in die functions.php des Child-Themes können Sicherheitscodes eingefügt werden, die sonst an keiner anderen Stelle ihre Wirkung entfalten könnten. Außerdem schützt ein Child-Theme vor dem Verlust von individuellen Layout-Einstellungen (z.B. bei neuen WordPress-Updates).

Unser Credo

Zuerst muss das Grundgerüst von WordPress abgesichert sein! Erst dann sollten Layout und Inhalte folgen.

girl security nm left


nm mit laptop und figur auf rand

Namira McLeod. Seit 2003 mit WordPress dabei. Zusammen mit ihrem Maskottchen „Lily McSafer“ möchte sie dich auf deinem ersten Schritt zu mehr Cybersicherheit für WordPress-Websites begleiten.

Teile diesen Beitrag:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Namira McLeod